T

Tachykardie
Ein beschleunigter (>100 / Minute) Herzschlag.

Taktil
Betrifft den Tastsinn.

Taktile_Agnosie
Beschreibt die Unfähigkeit, trotz eines normalen Zustandes des Tastsinnes, gefühltes nicht zu erkennen.

Tempo-
Der Begriff kommt aus dem lateinischen und steht für Schnelligkeit oder wird als Zeitmaß genannt.

temporal
Zeitlich bzw. weltlich.

Temporale Abblassung
Eine weißliche, unspezifische Verfärbung des schläfenseitigen Bereichs des Sehnervenendes im Augeninneren, welche durch eine Augenspiegelung festgestellt werden kann.

Temporallappen
Die Temporallappen (Schläfenlappen) liegen in der Schläfenregion des Gehirns (siehe Bild * ).

Temporär
Zeitweilig, vorübergehend.

Tentorium
Tentorium ist die zeltförmige Durafalte, zwischen dem Hinterkopflappen und und dm Kleinhirn.

Tens
TENS= Transcutane (durch die Haut) elektrische Nervenstimulation. Aus der Werbung : Bei dieser Methode wird der Schmerz mit einem schwachen elektrische Strom über auf die Haut aufgeklebte Elektroden  behandelt.  Die TENS-Geräte sind tragbar und können nach einer Einweisung durch den Arzt vom Patienten selbständig Zuhause oder am Arbeitsplatz eingesetzt werden.
Die TENS ist eine schonende Behandlungsmethode die auf Nerven und auf das Wechselspiel von Nerven und Hormonen eingewirkt. Sie hat in erster Linie das Ziel der Schmerzunterdrückung. Die TENS bewirkt die Schmerzlinderung durch eine Verbesserung der Durchblutung, durch Muskelentspannung und durch Einwirkung auf innere Organe und Hormondrüsen sowie durch eine Optimierung der Regel- und Kontrollsysteme im Gehirn.
Die TENS-Behandlung bewährt sich seit ca. 20 Jahren besonders im Rahmen der Schmerztherapie als Klinik-, Praxis- und Heimtherapie. Diese Methode einschließlich ihrer Sonderverfahren besitzt ein breites Anwendungsspektrum, hohe Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit. Sie ist bei richtiger Anwendung ungefährlich und nebenwirkungsfrei; sie ist wissenschaftlich begründet sowie klinisch, experimentell und teilweise placebokontrolliert. Nicht zuletzt aufgrund der durchgeführten Studien erfolgt seit mehreren Jahren eine Kostenübernahme für die TENS-Therapie durch die Krankenkassen.
Nach erfolgreicher Probebehandlung im Krankenhaus oder beim Arzt kann das Gerät über ein Rezept verordnet werden.

Test
Überprüfung, Versuch.

Tetra
Kommt aus dem griechischen und steht für "vier...".

Tetraparese
Eine Schwäche von allen vier Gliedmaßen (Arme und Beine), siehe auch unter konzentrischer Sklerose.

Tetraplegie
Eine vollständige Lähmung aller vier Gliedmaßen (Arme und Beine).

Tetraspastik
Ausdruck für eine Lähmung beider Arme und Beine.

Teufelskralle
Die Teufelskralle ist ein Glockenblumengewächs mit köpfchen- bzw. ährenförmigem Blütenstand und röhriger Blumenkrone mit sehr schmalen, an der Spitze vereinigten Zipfeln (siehe Bild * ). Sie wird als Wirkstoff für das Medikament mit dem Namen "Arthrotabs" verwendet.

Thalamus
Der Thalamus ist die Sammelstelle fast aller Nervenbahnen des Sinnessystem (nicht dem Geruchssinn), bevor sie an die Hirnrinde weitergeleitet werden.

T-Helferzellen
Abwehrzellen bilden sich aus den THC-Zellen zusammen. Sie machen wiederum zytoxischen Zellen auf Antigene aufmerksam und regen die B-Zellen zur Antikörperbildung an (siehe Bild * ).

Therapiemethoden
siehe unter Therapie. (Wird bearbeitet, wenn ich mit dem Wörterbuch durch bin).

Thrombose
Die Bildung fester Thromben (Pfröpfe) in einem Blutgefäß. Dadurch wird eine Blutgefäßverstopfung (Embolie) verursacht mit Kreislaufstörungen.

Thrombozyten
Blutplättchen (Blut), verantwortlich für die Blutgerinnung.

Thrombozytopenie
Das ist der Mangel an Thrombozyten.

Thrombozytose
Das ist der Überschuss an Thrombozyten.

Thymoleptikum
Eines der Antidepressiva, welches die Stimmung verbessern soll.

Thymus
Der Thymus ist ein Immunorgan und gleichzeitig eine endokrine Drüse. Er liegt vor dem Herzbeutel und hinter dem Brustbein. Besonders in der Jugend, während des Wachstums, ist er Tätig und Bildet sich im laufe der Jahre auch wieder zurück. Der Thymus hat seine entscheidende Funktion in der Ausreifung und Differenzierung der für die immunologische Abwehr wesentlichen Lymphozyten. Aufgrund seiner inneren Sekretion wird er auch als Hormon produzierendes Organ angesehen.

Tic douloureux
Andere Bezeichnung (französisch) für Trigeminusneuralgie.

Tiefensensibilität
Damit wird die Wahrnehmung mit geschlossenen Augen von Vibrationen und Muskelspannungen, sowie diverse Gelenkstellungen angesprochen.

Titer
Die Konzentration eines Stoffes, in einer Flüssigkeit.

T-Lymphozyt
Dieser Lymphozyt stammt vom Thymus ab und ist für die zelluläre Immunität zuständig.

Tolerabilität
Verträglichkeit

Tomographie
Meistens handelt es sich dabei um Röntgenaufnahmen, die in den verschiedensten Schichten und Schnitten des Körper gemacht werden.

Tonisch
Geht mit einer Ver- und Anspannung einher.

Tonischer Hirnstammanfall
Geht mit einer schmerzhaften Verspannung der Arme und Beine (Extremitäten) einher, weiteres findet man auch unter Hirnstammanfall.

Tonisch-klonischer Anfall
Hier steckt eine andere Bezeichnung für "Grand- mal-Anfall" dahinter (um mehr darüber zu erfahren, siehe unter Grand-mal-Anfall und generalisierter tonisch-klonischer Anfall).

Tonisierung
Eine Stärkung, Kräftigung.

Tonus
Normaler Spannungszustand vom menschlichen sowie tierischen Gewebe (z.B. Muskeln) und Organen.

Topographie
Die räumliche Verteilung und Anordnung.

Toxin
Gift bzw. Giftstoff /-e.

Toxisch
Giftig, kann auch durch zu hohe Dosierung eines Medikamentes verursacht werden.

Toxizität
Giftigkeit, durch zu hohe Dosierung eines Medikamentes.

Toxoplasmose
Die Toxoplasmose ist eine entzündliche Erkrankung, verursacht durch einen Erreger (Toxoplasmen), die ähnliche Symptome wie eine MS mit sich bringen kann.

Tranquilizer
Eines der möglichen Beruhigungsmittel, siehe unter Benzodiazepine.

Trans...
Vorsilbe für "durch ...".

Transaminase
Ein Enzym, welches die Aminosäuren eines Stoffes auf andere überträgt.

Transkutan
Durch die Haut, gleichzeitig aber auch ohne Verletzung der Haut.

Transkutane Nervenstimulation
Die T  (transkutane) (E (elektrische)) NS (Nervenstimulation) ist ein elektrisches Reizverfahren, welches bei Nervenlähmungen verwendet wird, um zur Behandlung von Schmerzen zum tragen zu kommen.

Transmigration
Begriff für eine Wanderung, z.B. von Zellen durch Membranen.

Transmitter
Chemische Überträgerstoffe.

Transversalebene
Die Darstellung des Gehirns von vorne nach hinten (als Schnittverlauf für die bildliche Darstellung), z.B. im CT oder MRT.

Tremor
Als Tremor wird ein unwillkürliches Zittern der Extremitäten bezeichnet.

Trigeminus

Trigeminusnerv

Trigeminusneuralgie
Hierbei handelt es sich um einen für Sekunden anhaltender Gesichtsschmerz, der anfallsweiße auftritt.

Trizyklisch
Bei Medikamenten mit drei Ringstrukturen, als typisches Beispiel hierfür siehe unter trizyklischen Antidepressiva.

Trophisch
Betrifft die Ernährung bzw. den Ernährungszustand.

T-Suppressorzelle
Das ist die "Unterdrückerzelle", ein T-Lymphozyt, welches die Antigen-Antikörperreaktionen hemmt.

Tumornekrosefaktor
Der T (Tumor) N (nekrose) F (faktor), aus Mikroglia, Astrozyten, T-Helferzellen und Makrophagen gebildete Stoff, greift die Markscheiden von Nervenfasern an und ist zellschädigend. Erhöhte TNF-Konzentrationen wurden im Blut und Liquor von MS-Patienten nachgewiesen.

Typisierung
Die Kennzeichnung von z.B. Zellen aufgrund ihrer immunologischen Merkmale (siehe hierfür z.B. auch unter HLA-Typisierung).

T-Zelle
Die T-Zelle (ein T-Lymphozyt) ist für die Immunabwehr verantwortlich.

T-Zell-Vakzination
Das ist eine Impfung mit T-Zellen.

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