HHämatokritVolumenanteil des festen Blutbestandteils an der Gesamtmenge des Blutes. Hämatologie Lehre vom Blut und Blutkrankheiten. Hämatom Bluterguss, Blutung Hämatopoese Blutbildung hämatopoetisch die Blutbildung betreffend. Hämaturie Blutausscheidung im Urin Hämoglobin Roter Blutfarbstoff, der über die Lunge mit ausgenommenen Sauerstoff in die Körpergewebe transportiert wird. Hämolyse Auflösung der Blutkörperchen, bedingt durch die einwirkung von giftigen Stoffen. (Auch als Nebenwirkung von Medikamenten möglich, wenn auch sehr selten). Halbseitenlähmung Darunter versteht man die Lähmung einer ganzen Körperseite (Hemiparese), über die Zehen bis hin zum Mund. Halbwertszeit Die Halbwertszeit ist die Zeit, die bis zum Abfall der Konzentration eines beliebigen Medikamentes um die Hälfte des Ausgangswertes nach einmaliger Einnahme im Blut benötigt. Haltetremor Rhythmisches Zittern (Muskelzittern) bei einer Muskelanspannung, z.b. halten einer Tasse mit ausgestreckten, gehobenen Arm. Halluzination Sinnestäuschung ohne nachweisbare Sinneswahrnehmung, Trugwahrnehmung. Handelsname Die Benennung von Medikamenten erfolgt (willkürlich und phantasievoll). Harn Der Harn (Urin) ist eine Absonderung der Nieren und weist normalerweise die Farbe hellgelb und klar auf. Er enthält neben Wasser auch die Abfälle des Eiweißstoffwechsels. Harnblase Die Harnblase ist ein Organ, welches zur Entleerung und Ansammlung von Urin dient. Die Harnblase liegt als birnenförmiger, muskelreicher Sack im kleinen Becken. Harngrieß Harnsteine, sie sind sehr klein. Harninkontinenz unwillkürlich Harnabgang Harnleiter Die von hinten einmündenden Harnleiter führen den Harn von den Nieren in die Harnblase ein. Harnröhre Die Harnröhre (Urethra) ist der unterste Teil der abführenden Harnwege vom Blasenhals bis zur Mündung nach Außen. Harnruhr Der Harnruhr (Polyurie) bezeichnet eine Ausscheidung von übermäßig großen Harnmengen (unter anderem auch bei Zuckerkrankheit und Wasserharnruhr). Harnsäure Die Harnsäure ist eine zweibasige organische Säure, die als Endprodukt des Eiweißstoffwechsels mit dem Harn ausgeschieden wird. Harnstein Steinförmige Ablagerungen aus harnsauren Salzen, kohlen- und phosphor- oder oxalsaurem Kalk in Nierenbecken (Nierensteine), Harnleitern oder Harnblase (Blasensteine). Harnstoff Das ist das Endprodukt des Eiweißabbaus (wird heute auch technisch hergestellt und als Stickstoffdünger verwendet). Harntreibende_Mittel Die harntreibenden Mittel sind Stoffe, welche die Harn- und besonders die Wasserausscheidung durch die Nieren (Diurese) vermehren (Diuretika) sollen. Harnvergiftung Eine Harnvergiftung (Urämie) tritt insbesondere durch ungenügende Ausscheidung des Harns auf. Harnverhaltung Trotz versuchter, völliger Entleerung der Blase, verbleibt ein gewisser Restharn (siehe auch unter Blasenentleerungsstörungen) in der Blase. Des weiteren kann es aber auch auf ein Aufhören der Harnbildung (ausgehend von den Nieren) bezeichnet sein. Harnzwang Ein schmerzhafter und heftiger Drang zum Harnlassen, wird auch als Harnstrenge bezeichnet.. Hashimoto Autoimmunerkrankung der Schilddrüsen. Häufigkeit Für die Angaben der Häufigkeit einer Krankheit sind folgende Kriterien ausschlaggebend:
Die Haut (äußere Körperbedeckung, siehe Bild * ) dient als Schutz und Wärmeregler und besitzt Sinnesorgane zum Tasten und Fühlen. Hautkrankheiten Hautkrankheiten entstehen durch lebende Erreger, auch Infektionskrankheiten zählen dazu.
"Hautkrebs" dient als Sammelbezeichnung für von der Oberhaut ausgehenden Krebs. Durch die Bildung von Basalzellenkrebs flache, manchmal geschwürig zerfallende Geschwülste, die keine Schmerzen verursachen (Stachelzellenkrebs mit zur Verhornung neigenden Geschwüren). Hautpilzerkrankungen Hautpilzerkrankungen (Dermatomykosen), sind u.a. Epidermophytie (kleine, stark juckende Bläschen zwischen Zehen und Fingern). Die Übertragung findet zum größten Teil in Badeanstalten statt. Hautpilzflechte, Trichophytie (lösen Haarausfall und Entzündungen aus) und Soor (Schwämmchen), die meist auf der Mundschleimhaut von Säuglingen in Form von milchigweißen Belägen auftreten. Bei Erwachsenen tritt es zwischen den Zehen und Fingern als stark juckende, hochrote Herde auf. Hauttuberkulose Die Hauttuberkulose tritt häufig als Lupus vulgaris (fressende Flechte) auf und sind vorwiegend im Gesicht zu sehen. Eine Behandlung erfolgt durch intensive ärztliche Betreuung mit Chemotherapeutika. Unterstützend für den Erfolg einer Behandlung wirkt sich eine Klimabehandlung, vitamin- und eiweißreiche Ernährung aus. Heilung Die Heilung der MS ist bis zum heutigen Tage nicht möglich. Es gibt jedoch einige Maßnahmen, mit denen ein günstigerer Krankheitsverlauf erreicht werden kann (um einige zu nennen: Ernährung, Art & Weise des Lebensstils, Stress). heißes_Bad Für den Körper (extrem) spürbare Wärme, z.B. durch Klima, hohe Luftfeuchtigkeit und auch heiße Bäder, können für den größten Teil der MS-Betroffenen nachteilige Wirkungen (stark erhöhtes Müdigkeits- bzw. Schlappheitsgefühl, Kraftlosigkeit und verstärkte Ermüdbarkeit) daraus entstehen. Dies könnte sich unter Umständen sogar als Schubfördernd auswirken. Helferzellen Abwehrzellen, die sich aus T-Lymphozyten bilden. Sie machen zytotoxische Zellen auf Antigene aufmerksam und regen dabei B-Zellen zur Antikörperbildung an (siehe Bild * ). hemi- hemi ist die Vorsilbe für halbseitig Hemianopsie Halbseitige Blindheit oder auch halbseitiger Ausfall des Gesichtsfeldes. Hemiparese Teilweise Lähmung einer Körperhälfte, Halbseitenlähmung. Hemiplegie Komplette, vollständige Halbseitenlähmung. Hemisphäre Die Hälfte, z.B. die Hälfte des Großhirns. Heparin Wirkstoff, der die Blutgerinnung verzögert. hepatisch Betrifft die Leber. Hepatitis Hepatitis ist eine Leberentzündung (Gelbsucht). Sie kann durch eine Virusinfektion und in seltenen Fällen auch durch Medikamente (als daraus resultierende Nebenwirkung) entstehen. Hepatopathie Hierbei handelt es sich um eine Störung der Leber, z.B. durch Medikamente verursacht. hepatotoxisch Leberschädlich Hepatotoxizität Hierbei handelt es sich um die Leberschädlichkeit, z.B. durch Medikamente verursacht. Herd Der Ort von krankhaften Geschehnissen bzw. Veränderungen wird als Herd bezeichnet. Bei der MS können sich Herde mit Entzündungen im Rückenmark (durch die Lumbalpunktion) und Gehirn (durch die MRT-Untersuchung) zeigen. herdförmig umschrieben hereditär Erblich heredodegenerativ Betrifft die erbliche Fehlbildung Hetero Fremd oder Verschieden. Heterogen Ungleichmäßig, verschiedenartig. Heterogenität Ungleichmäßigkeit, Verschiedenartigkeit. Heterozygot Geht auf die Entwicklung und Teilung von zwei oder mehr Zellen zurück. Heterozygote _Zwillinge Zweieiige Zwillinge mit verschiedenen Erbanlagen. Hinterhauptlappen Bestandteil des Gehirns (siehe Bild * ). Hinterhorn Liegt in dem Teil des Rückenmarks, wo die Gefühlsbahnen verlaufen. Es ähnelt weitestgehend der Form eines Tiergeweihes (siehe Bild * ). Hinterkopflappen Hinterstrang Der Hinterstrang ist eine Nervenbahn und z.B. für Vibrationsempfindungen zuständig. Er befindet sich im hinteren Teil des Rückenmarkes. Hippotherapie Eine spezielle Form der Krankengymnastik, bei der man auf einem Pferd ohne Sattel reitet. Hirnhaut Das Gehirn ist von drei Häuten, der weiche Hirnhaut, der Spinnwebenhaut und der den Schädelknochen dicht anliegenden harten Hirnhaut, umschlossen. Hirnhautentzündung Meningitis, kann z.B. durch einen Zeckenstich ausgelöst werden und muß behandelt werden. Hirnleistungsstörung Die geitige Leistungsfähigkeit ist vermindert (siehe unter kognitive Störungen). Hirnleistungstraining Die Hirnleistung wird mit geistigen Übungen verbessert. Hirnnerven Aus verschiedenen Öffnungen des Schädels treten zwölf beidseitig angelegte Nerven hervor, die überwiegend den Kopf und Hals versorgen.
Der Hirnnervenkern ist zuständig für die Augenbewegungen. Hirnorganisch Bedingt durch eine Störung des Gehirns. Hirnrinde Teil der grauen Substanz, welches an der Oberfläche des Gehirns liegt. Sie hat die höhere Funktion des Denkens und Bewusstseins beim Menschen übernommen. Hirnschwund Kommt meist im hohen Alter vor, wobei sich die Gehirnsubstanz zurückbildet (Altersblödsinn). Hirnstamm Verbindungsabschnitt zwischen Großhirn und Rückenmark (siehe Bild * ). Hirnstammanfall Diese Anfälle treten ohne Störung des Bewusstseins, mit kurzdauernden, schmerzhaften Zusammenziehen der Muskulatur einer Körperseite auf. Hirnstammreflex Mit Hilfe dieser Reflexe werden die Hirnstammfunktionen überprüft. Hirnstammsymptom Aufgrund gestörter Hirnstammfunktionen resultierendes Krankheitszeichen. Hirnstammsyndrom Charakteristische Kombination der Krankheitszeichen aufgrund gestörter Hirnstammfunktionen . Hirntrauma Hierbei handelt es sich um eine Verletzung des Schädels. Hirntumor Ein Hirntumor ruft durch verdrängendes Wachstum Kopfschmerzen, Sehstörungen, eine Hirndrucksteigerunng und spätere Lähmungen hervor. Eine frühzeitige Operation ist dringend erforderlich. Histokompatibilitätsantigene Merkmale an Zelloberflächen, die vererbt wurden und bei fremden Menschen Immunantworten auslösen können. histologisch Feingeweblich Hitze siehe heißes Bad. HLA H (humane) L (Leukozyten) A (Antigen). Die HLA-Typisierung bestimmt die Gruppeneinteilung der weißen Blutkörperchen des Menschen aufgrund der vererbten immunologischen Merkmale. Die Träger der Antigene A3, B7, Bw2 und Drw2 haben eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, an MS zu erkranken. Hörbahn Die Hörbahn ist die Verlaufsstrecke der Nervenzellen, die vom Ohr aus durch das Gehirn laufen und für das Hören zuständig sind. Hörstörung Hörstörungen kommen bei ca. 4% der MS-Betroffenen in ihrem Verlauf vor. Hörsturz Infolge einer Innenohrdurchblutungsstörung plötzlich einsetzender Hörverlust, meistens mit Ohrenrauschen begleitet. homo gleich homogen Gleichmäßig, gleichartig bzw. aus gleichen Teilen zusammengesetzt. Homogenität Gleichmäßigkeit, Gleichartigkeit. homolateral Auf der selben Seite, Gleichseitig. homolog Übereinstimmend, gleichliegend, entsprechen einander. homonym Gleichgerichtet, gleichnamig, sich entsprechend. Homöopathie Die Homöopathie ist eine Behandlungsmethode, mit zwei wesentlichen Grundsätzen.
Hormon ist ein Stoff, der durch eine Drüse mit innerer Sekretion in das Blut abgegeben wird und andere Organe in ihrer Tätigkeit beeinflusst. Auch einige bestimmte Gewebe sondern Hormone ab. Hot-bath-Test Hot-bath ist englisch und bedeutet, daß durch ein heißes Bad (oder anderer Art zur Erhöhung der Körpertemperatur) Krankheitszeichen verstärkt werden können und somit getestet werden kann. humane_Leukozyten-Antigene siehe HLA. humoral Bewirkt etwas durch die Körpersäfte, beruhend auf die Körpereigenen Säfte (speziell dem Blut). humorale_Immunität Abwehrvorgänge des Körpers auf löslichen Blutbestandteilen beruhend (z.B. Immunglobulinen). Hydrotherapie Bewegungsübungen im Wasser, wie z.B. Wassergymnastik. Hypalgesie Es besteht eine Überempfindlichkeit gegenüber Schmerzreizungen. Hypästhesie Es besteht eine Überempfindlichkeit gegenüber Seinnes- und Berührungsreizungen. Hyper... Vorsilbe für über-, vermehrt, erhöht. Hyperalgesie Es besteht eine Überempfindlichkeit gegenüber Schmerzreizen. Hyperästhesie Es besteht eine Überempfindlichkeit gegenüber Berührungsreizen. hyperbare_Sauerstofftherapie Bei dieser Form von Therapie wird versucht, durch einen Sauerstoffüberdruck in einer dafür vorgesehenen, speziellen Kammer eine Besserung der Krankheitszeichen zu erzielen. Diese Therpie weist jedoch keine nennenswerten Besserungen bei MS-Patienten auf. Hyperglykämie Überhöhter Blutzuckerwert. Hyperkinese Sehr starke (übermäßig) Bewegung. Hypermetrie Schlecht abgestimmte Bewegungsabläufe (z.B. Finger-Nase-Versuch). Hyperpathie Vermehrte Schmerz- und Berührungsempfindungen, wo schon leichteste Berührungen als sehr unangenehm (auch schmerzhaft) empfunden werden können. Hyperreflexie Reflexsteigerung Hypersalivation Der Speichelfluß ist stark vermehrt. Hypersomnie Hier besteht ein vermehrtes Schlafbedürfnis. Hyperthyreose Hier besteht eine Überfunktion der Schilddrüse. Hypertonie Erhöhter Blutdruck. Hypertonus Erhöhte Muskelanspannung. Hyperurikämie Der Harnsäuregehalt im Blut ist erhöht. Hyperventilation Zu rasche und tiefe Überatmung, wobei das Kohlendioxid im Blut abnimmt. Dies kann bei MS unter Umständen auch anfallsartige Beschwerden auslösen. Hypnotikum Schlaf förderndes Medikament (Schlafmittel) wie z.B. Benzodiazepine. Hypo.... Vorsilbe für unter-, vermindert, erniedrigt. Hypochondrie Krankheitseinbildung Hypodens Vermindert dicht. Hypodensie Minderung der Dichte. Hypoglykämie Hier besteht ein starker Abfall des Blutzuckerspiegels. Hypokalziämie Hier besteht ein erniedrigter Kalziumgehalt im Blut. Hypokinese Hier ist die Beweglichkeit vermindert, z.B. durch Mangel an Bewegung. Hyponatriämie Hier ist die Konzentration von Natrium im Blut vermindert, z.B. durch Carbamazepin. Hypophyse siehe unter Hirnanhangsdrüse. Hyposexualität Die Sexualität ist vermindert / eingeschränkt. Hyposmie Die Geruchsempfindung ist vermindert / eingeschränkt. Hypothalamus Das ist der Sitz vieler Regulationszentren im Gehirn, wo z.B. Durst und Hunger empfunden werden. Es liegt unterhalb des Thalamus. Hypothese Ist eine Überlegung oder Annahme (Vermutung). Hypothyreose Hier liegt eine Unterfunktion der Schilddrüse vor (geringe Ausschüttung von Schilddrüsenhormonen). Hypotonie Der Blutdruck ist vermindert. Hypotonus Die Muskelanspannung ist vermindert. Hypoxie Sauerstoffmangel hypoxisch Ist bedingt durch den Sauerstoffmangel (Hypoxie). Hysterie Unbewusste und übertriebene Ausdrucksform.. * Sollte mit diesem Bild eine Verletzung des Copyright vorliegen, so bitte ich um entsprechende Nachricht ! Datum der letzten Änderung: |