D

Dantrolen
Dantrolen ist ein Wirkstoff der bei der Behandlung der Spastik in Frage kommt (z.B. Dantamacrin). Es kann ein Schwächegefühl in den Beinen bewirken, weshalb es hauptsächlich bei stark behinderten Patienten oder solchen, die nicht auf Baclofen und Benzodiazepine ansprechen, in Betracht kommt. Die übliche Dosis liegt zwischen 50 und 200 mg am Tag. Manchmal kann es zu einer vermehrten Muskelschwäche kommen (siehe auch Baclofen und Benzodiazepine), daneben sind wegen einer möglichen Leberschädigung entsprechende Laborkontrollen erforderlich.

Darm
Der Darm war Forschern seit längerem ein Rätsel, weil er von der Immunabwehr abgekoppelt zu sein schien. Massenweise tummeln sich dort Bakterien, die sogar für sein einwandfreies Funktionieren wichtig sind und auch Nahrungsbestandteile sind Fremdkörper. Dennoch greift das körpereigene Immunsystem nicht ein, obwohl er das kann. Denn Krankheitserreger im Darm werden sehr wohl unschädlich gemacht.

Demyelinisierung
Es findet eine Abnahme (Entmarkung) der Nervenfasern und Myelinscheide statt (siehe auch unter Myelinisierung und Remyelinisierung).

Denkstörungen
Werden in der Fachsprache als kognitive Störungen (geistige Leistungsfähigkeit) bezeichnet. Sie können sich in Form von Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen, herabgesetzte Aufmerksamkeit usw. zeigen.

Detrusoraktivität

Detrusor-Hyperaktivität

Detrusor-Hypoaktivität

Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie

15±Deoxyspergualin
Der Beweis für den Erfolg einer Behandlungsmethode der MS ist schwer zu führen. Nur wenn an einer ausreichend großen Patientenzahl ein Erfolg nachweisbar ist, kann von einer Wirksamkeit ausgegangen werden. Obwohl der Verlauf der MS unvorhersehbar ist, überwiegen Verschlimmerungen, die vorübergehender Natur sind. Das heißt, die Krankheitserscheinungen neigen dazu, sich auch von alleine zu bessern. Wenn bei einer Verschlechterung eine Therapie durchgeführt wird, dann wird er Betroffenen (und auch der Arzt) eine eintretende Besserung verständlicherweise jedoch am ehesten der Behandlung zuschreiben. Wurde in solchen Fällen ein "neues" Verfahren eingesetzt, kann der Eindruck entstehen, daß man endlich den Schlüssel für die Behandlung der MS gefunden habe.
Leider werden solche Ergebnisse oft mit großem Aufwand in Presse, Rundfunk und Fernsehen aufgebauscht (sehr oft leider allein aus Geschäftsinteresse!), so daß sich Betroffene mit weniger günstigen Verläufen von der Anwendung dieser Methode mehr Erfolg versprechen als von der bisherigen Behandlung. Berichte über Patienten, die nach jahrelangem Sitzen im Rollstuhl aufgrund einer neuen Behandlungsmethode angeblich plötzlich aufstehen und herumlaufen können, sollte man besonders misstrauen. Die gilt auch für 15±Deoxyspergualin (kurz DSG genannt), welches besonders Anfang der 90er Jahre nach guten Erfahrungen des selbst an MS erkrankten Münchener Anästhesisten Professor Nils Franke bei sich selbst als »Wundermittel« gehandelt wurde. Die den erforderlichen Anforderungen genügenden klinischen Prüfungen mit diesem Mittel waren jedoch enttäuschend und konnten keinen ausreichenden Nutzen nachweisen.
Unter anderem wurde auch bei folgenden Methoden über angeblich spektakuläre Erfolge berichtet, ohne daß diese wissenschaftlich haltbar sind. Sie führen nur zu einer Verunsicherung der Betroffenen und sind meist mit unvertretbar hohen Kosten verbunden, die die Krankenkassen gewöhnlich nicht tragen. Dabei spielt der fehlende Wirksamkeitsnachweis die entscheidende Rolle.

Devic-Syndrom
siehe unter Neuromyelitis optica.

Dexamethason
Eines der Kortikoide, die zur Akutbehandlung eingesetzt werden können. Dexamethason (z.B. Decadron, Fortecortin).

Diabetische_Polyneuropathie
Systemische periphere Nervenaffektion bei Diabetes mellitus mit unterschiedlichen klinischen Manifestationen: symmetrisch-sensibel (häufigster Manifestationstyp), symmetrisch-sensomotorisch oder asymmetrisches Verteilungsmuster. Sondertypen des symmetrischen Verteilungsmusters: diabetische Ophthalmoplegie, diabetische Radikulopathie, diabetische Amyotrophie (symmetrische-proximale Muskelschwäche der unteren Extremitäten), diabetische Mononeuropathien. Von besonderer Bedeutung ist die Beteiligung des vegetativen Nervensystems, die zusammen mit anderen Neuropathien auch isoliert vorkommen.

diadynamische_Ströme
Diadynamische Ströme werden bei der Reizstromtherapie eingesetzt.

Diagnosesicherheit
Zu Lebzeiten eines Menschen ist die gestellte Diagnose der MS nie zu 100% gesichert. Dies könnte man nur durch eine Gewebeprobe der feinen Gehirnsubstanz und des Rückenmarks erzielen (siehe Nervensystem). Durch die (steigenden) Krankheitszeichen des Patienten, die in das Krankheitsbild gehören, und den heute möglichen Untersuchungen, läßt sich die Diagnose schon sehr genau belegen.
Eine amerikanische Arbeitsgruppe hatte Anfang der 80er Jahre Kriterien zur Feststellung einer MS aufgestellt. Diese Richtlinie wurden nach dem verantwortlichen Autor der Arbeitsgruppe benannt und so nennt man sie "Poser-Kriterien" (siehe Tabelle).
Die Poser-Kriterien im Überblick

Diagnostik
Bei der Diagnostik werden Untersuchungen gemacht, die Hinweise oder Erkenntnisse über Krankheiten oder Störungen geben.

diagnostische_Kriterien
siehe Diagnosesicherheit.

Diäten

Die folgende Darstellung der Diäten (natürliche Therapiemöglichkeiten) ist nur als Erstinformation gedacht, sie beinhaltet auch noch längst nicht alle erfoderlichen Einzelheiten.

Um einen weiteren Einblick zu erhalten, empfehle ich das Taschenbuch
"Natürliche MS-Therapien"
von Christine Wagener-Thiele -.
  Ü allgemeines_zur_Ernährung
Sowie für gesunde Menschen als auch für MS-Betroffene gilt, daß auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden sollte, schon allein um Mangelzustände im Körper zu vermeiden. Auf das Körpergewicht sollte dabei ebenfalls geachtet werden (kein Übergewicht und auch keine Magersucht). Damit ein wichtiger Teil der allgemeinen Lebensqualität erhalten bleibt, sollte das Essen möglichst schmackhaft sein. In speziellen Ernährungsformen oder Diäten sind bei der MS-Therapie große Hoffnungen gesetzt worden. Im deutschsprachigen Raum ist die Evers-Diät am bekanntesten, bei der unter der Vorstellung, daß die MS durch den Verzehr denaturierter Nahrungsmittel entsteht, nur rohe Naturprodukte gegessen und getrunken werden. Trotz Anwendung zum Teil sehr strenger Diäten konnte bisher kein sicherer Einfluss auf die MS belegt werden. Dies heißt auf der anderen Seite aber nicht, diätetische Maßnahmen immer als sinnlos angesehen werden müssen, zumal viele Menschen eine zu kohlenhydrat- und kalorienreiche Kost zu sich nehmen. Eine angemessene Verminderung der Kohlenhydrate und Erhöhung des Eiweißanteils in der Nahrung entsprechen allgemeinen Ernährungsrichtlinien und gelten nicht nur für MS-Patienten. Im Hinblick auf die Bedeutung spezieller Nahrungsbestandteile haben bei der MS die mehrfach ungesättigten Fettsäuren (auch als »essentiell« bezeichnet, weil sie vom menschlichen Körper nicht hergestellt werden können) besonderes Interesse erlangt, weil sie einen Hauptbestandteil des Myelins und damit der Markscheiden bilden. Die Verwendung von pflanzlichen Ölen und Margarine mit einem hohen Anteil dieser Fettsäuren unter Verzicht auf tierische Fette könnte deshalb von Vorteil sein. Extrem hohe Vitamingaben haben sich nicht als wirksam oder sinnvoll erwiesen. Ein Überschuss an wasserlöslichen Vitaminen (z.B. B-Vitamine) wird ohnehin rasch wieder mit dem Urin ausgeschieden, und übermäßig gespeicherte fettlösliche Vitamine (z.B. A und D) können im Körper sogar zu nachteiligen Wirkungen führen. In aller Regel müssen sich MS-Kranke keine besonderen Gedanken um ihre Ernährung machen, wenn sie eine schmackhafte Mischkost mit ausreichend frischem Obst und Gemüse zu sich nehmen.
  Ü Evers-Therapie

Grundsätze der Evers-Therapie:
  • Nahrungsmittel so natürlich und unbehandelt zu lassen, wie möglich (Pflanzen, Früchte, Getreide, Gemüse, Wurzeln, Nüsse - im natürlichen, rohen Zustand)
  • Ernährung mit frischer, vitalstoffreicher, vegetarischer Kost (Obst, rohes Gemüse, Vollkorngetreide, Nüsse, Rohmilch)
  • die Nahrung so frisch wie möglich essen
  • kein gekochtes Fleisch zu Therapiebeginn während der ersten Jahre
  • nach deutlich eingetroffener Besserung wird eine vegetarische Vollwert-Ernährung mit weiterhin hohem Rohkostanteil aus Vollkorngetreide, abwechslungsreiches Gemüse und frisches Obst empfohlen
  • erst bei völliger Symptomfreiheit ist ungekochtes Fleisch (luftgetrockneter Schinken) von kontrollierten Tieren erlaubt
  • nur Nahrung von hoher Qualität und ohne industrielle Verarbeitung
  • der komplette Entzug von Nervengiften (Alkohol, Zigaretten und Kaffee)
  • andere natürliche Heilkräfte wie genügend Ruhe und Erholung, frische, sauerstoffreiche Luft, kaltes Wasser und Sonnenlicht.
Aufgrund der immer stärker künstlich denaturierten, chemischen Verarbeitung und teilweise sogar radioaktiver Bestrahlung oder gentechnischer Herstellung wurde schon vor 40 Jahren Krankheiten von Ärzten diagnostiziert, die mit unserer zerstörten, industrialisierten Nahrung zusammenhängen.
  Ü essentielle_Fette
Die Diät mit essentiellen Fettsäuren, Ursprünglich als Fettarme MS-Diät nach Swank bekannt (von Crawford erweitert), setzt da an, wo bei Menschen mit MS die Fähigkeit bestimmte Fettsäuren zu verwerten, beeinträchtigt ist. Diese Beeinträchtigung wirkt sich wiederum auf das Immunsystems aus und der dadurch gestörte Fettstoffwechsel bringt langfristig eine Fehlversorgung des ZNS mit sich.

Grundsätze der Therapie durch essentielle Fette:
  • Verzicht auf Tierfleisch und fette Milchprodukte sowie alle industriellen Nahrungsmittel (Wurst, Würstchen, Pasteten, Kuchen, Kekse, Kartoffelchips, billige Speiseöle u.a.)
  • Rohes und frisch verarbeitetes Getreide, Obst, Gemüse und Fisch darf gegessen werden
  • essentielle Fette aus Getreide, Gemüse, Obst und Fisch, angereichert mit kaltgepressten, ungesättigten, pflanzlichen Fettsäuren (4-10 Teelöffel von z.B. Sonnenblumenöl oder Distelöl) und von Kapseln aus Nachtkerzenöl (Efamol ®) und Fischöl (Naudizelle®) wird ebenfalls empfohlen.
Fast 90% aller Menschen die mit der Diät im frühen, unbehinderten Stadium der MS begannen und sie konsequent und dauerhaft einhielten, hatten jahrzehntelang kaum Verschlechterungen der Krankheit verspürt. Sie waren noch aktiv und berufstätig und sie lebten im Durchschnitt länger als Vergleichsgruppen.
  Ü Fratzer-Diät
Fratzer stellte fest, daß MS nicht nur ein destruktiver Immunvorgang im ZNS ist, sondern daß das Unglück schon früher beginnt. Und zwar mit einem primär entzündlichen Geschehen an der Blut-Hirn-Schranke. Die Fratzer-Therapie beruht - wie die Rheumadiät - auf der Überzeugung, daß es einen Entzündungsvermittler gibt, der den Zusammenbruch der Blut-Hirn-Schranke bewirkt, und daß dieser Entzündungsförderer die Arachidonsäure ist.

Grundsätze der Fratzer-Diät
  • konsequent keine Fleisch und Milchprodukte
  • nur Fette der Omega-3-Gruppe zu sich nehmen, linolsäurehaltige Nahrungsmittel drastisch zu reduzieren
  • kalt gepresste Öle werden völlig ausgeschlossen
  • gegessen werden kann Kartoffeln, einiges Obst, weniges Gemüse und Fisch
  • rotes Fleisch und alle Produkte daraus sind verboten (Schweinefleisch, Rindfleisch, Wurst, Schinken)
  • helles Fleisch ist erlaubt (Geflügel)
  • Verbot von Nervengiften (Alkohol, Zigaretten und Kaffee)
  • eine ruhige und heilende Lebensweise führen
Ergänzend zur Nahrungsreduktion müssen Fratzer-Patienten vier Medikamente einnehmen, welche den unvermeidbaren Vitaminverlust wettmachen sollen: Demes® (Vitamin B aus seltenem Muschelfleisch), Emepa70® (Fischöl mit hochungesättigten Omega-3-Fettsäuren) sowie Selen ACE® (Spurenelement) und Spondyvit® (Vitamin E). Einige davon sind teuer und nur im Fratzer eigenen Sun-Vertrieb erhältlich.
  Ü Myelindiät
Die Myelintherapie wurde vor fast zehn Jahren am Kennedy Institut in Baltimore/USA entwickelt.

Die wesentlichen Bestandteilen sind:
  • die Einschränkung langkettiger, gesättigter Fettsäuren durch den Verzicht auf Fleisch, fette Milchprodukte (z.B. Vollmilch, süße Sahne) und Erzeugnissen mit Fetten und Ölen (z.B. Margarine, Mayonaise, Salatsaucen, Kartoffelchips)
  • Verbot für tierische Fette und pflanzliche Nahrungsmittel mit langkettigen Fettsäuren wie z.B. Körner, Nüsse, Samen und alle Pflanzenöle wie z.B. Distelöl, Erdnussöl oder Olivenöl
  • die Einnahme von bestimmten Ölen, die sich bei Leukodystrophien als sehr wirksam gezeigt haben (die Kombination von GTO und GTE)
  • die ergänzende Zufuhr geringer Mengen an essentiellen Fettsäuren zur ausreichenden Versorgung (Distelöl, Olivenöl oder Kabeljau-Lebertran; etwa 1 Esslöffel täglich)
  • der Verzehr von Körnern, Nüssen und Samen (z.B. Vollkornbrot, Müslis) ist erlaubt und die die Einnahme von etwas Fischöl bzw. der Zusatz von einem Löffel Olivenöl wird zum Essen empfohlen
  Ü Nahrungsergänzung_mit_Calcium-EAP
Diese Therapie wurde von dem deutschen Internisten Walter Nieper aus Hannover ins Leben gerufen.

Die wesentlichen Bestandteile:
  • Ernährung mit ausschließlich pflanzlicher Rohkost
  • eine komplette Entgiftung des Körpers durch die Entfernung von Amalgam und den Ausschluss von Koffein und Nikotin
  • Ergänzung der Nahrung durch eine hohe Dosierung von Calcium-EAP®, Phosetamin® (Magnesium-Mineral-Präparat), Zink, Selen und Vitamin E
  • Kalzium und Magnesium
  Ü Enzymtherapie
Die Enzymtherapie, eine Art Immuntherapie, die an den Immunglobuline ansetzt. Sobald sich ein MS-Schub zurückbildet, werden aggressive Immunzellen von körpereigenen Enzymen aufgelöst. Hier setzt die Enzymtherapie an, nicht wie die Schulmedizin (modulieren von Immunglobulinen) sondern an der Auflösung aggressiver Immunzellen durch Enzyme.
Die Anwendung besteht von hochdosierten Wobe-Mugos®-Injektionen und Wobenzym®-Dragees sowie der Einnahme von hochdosiertem Vitamin A und E (A-E-Mulsin forte®). Während gesunder Phasen besteht die Therapie lediglich aus einer Erhaltungsdosis von Wobenzym-Dragees, die beim Auftreten eines Schubes zur Stoßtherapie erweitert wird. Es ist zwar nichts bekannt geworden, daß die Therapie noch anderen MS-Betroffenen, außer der österreichischen Ärztin Christine Riedel geholfen hat, aber zumindest konnten vielen Menschen mit MS bei Sehproblemen und Sensibilitätsstörungen durch die entzündungshemmende Enzymtherapie deutliche Verbesserungen erzielen.

Dimaval

Diphterie
Die Diphterie ist eine Infektionskrankheit, hervorgerufen durch das Diphtherie- Bakterium und gekennzeichnet durch Belag in der Nase, Rachen oder Kehlkopf. Die ersten Zeichen treten meistens nach 2 bis 10 Tagenmit Fieber und Schluckbeschwerden auf. Sie ist aber in den meisten Fällen wieder vollständig heilbar.

Distigminbromid
Distigminbromid ist ein Wirkstoff (z.B. bei Ubretid) und wird häufig bei Patienten eingesetzt, deren Blase sich nicht richtig zusammenzieht (atone Blase).

DMSG
Die D (eutsche) M (ultiple) S (klerose) G (esellschaft) informiert über MS, klärt auf, soll die Belange der Betroffenen in ihren Möglichkeiten vertreten und ist meistens die erste Anlaufstelle für Neuerkrankte.

DNS
Desoxyribonukleinsäure, wird für die Genbestimmung benötigt.

Doppelbilder
Der hauptsächliche Grund für Doppelbilder liegt an einer Störung im Hirnstamm, wobei die Hirnnervenkerne zuständig sind für die Augenbewegungen. Internukleare Ophthalmoplegie oder abgekürzt INO, ist der Fachausdruck für Doppelbilder aus diesem Grund. Wie kommen Doppelbilder zustande? Beim Seitwärtsblick bleibt das innere Auge in der Mitte stehen und das anderen, äußeren Auge beginnt zu zittern. Bilder eines normalen Gesichtsfeldes und einem gestören Gesichtsfeld.

Doppelblindstudie
Bevor neue Medikamente erst einmal die Zulassung für den Markt und Gebrauch erhalten können, müssen sie bestimmte Kriterien erfüllen. Doppelblindstudie ist die Bezeichnung für den praktischen Test des Medikamentes am Patienten. Von den Patienten erhält ein gewisser Teil ein Scheinmedikament (Plazebo) und der Rest das neue Medikament. Doppelblind deshalb, weil weder Patienten noch Ärzte darüber bescheid wissen, wer nun welches Mittel erhält.

Dornfortsatz
Für eine bildliche Darstellung, siehe Lumbalpunktion.

DSG
siehe Deoxyspergualin.

Dysarthrie
Sprechstörungen mit undeutlichem, verwaschenen Sprechen oder Nuscheln.

Dysästhesie
Unangenehmer Berührungsreiz.

Dysmetrie
Unsichere Zielbewegungen der Arme oder Beine werden in der medizinischen Fachsprache unter Dysmetrie zum Ausdruck gebracht.

Dysphonie
Störungen der Stimmbildung wie raues oder heiseres Sprechen werden in der medizinischen Fachsprache als Dysphonie bezeichnet.

Dystonie
Eine Dystonie äußert sich durch unwillkürliches Verkrampfen und Spannungsaufbau der Muskulatur.

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