CCarbacholCarbachol ist ein Wirkstoff eines Cholinergikas (z.B. Doryl), das meist bei Blasenentleerungsstörungen zur Anwendung kommt. Carbamazepin Carbamazepin ist ein Wirkstoff (z.B. bei Tegretal), der bei epileptischen Anfällen (oder Anfallsweise auftretenden Störungen) als sehr wirksam eingestuft wird. Cauda Dabei handelt es sich um Nervenwurzeln, die aus dem unteren Teil des Rückenmark entspringen. Deswegen auch die übersetzung als "Pferdeschweif". Cauda-equina siehe Cauda. Celluloid Das Zellhorn, ältester thermoplastisch verformbare Kunststoff, welcher als Horn- und Elfenbeinersatz dient. Charcot Der französische Arzt Jean-Martin Charcot (1825 bis 1893) hatte seiner Zeit (1868) bereits die typischen Krankheitszeichen und den Verlauf einer MS, an der schon damals berühmten Pariser Klinik Salpêtrière, beschrieben. Chlamydien Chlamydien wahrscheinlich für MS mitverantwortlich, dies vorerst ein Auszug aus der Zeitschrift Lisa vom 21.12.98 - Nr. 53: Könnte neben der Arteriosklerose auch die multiple Sklerose (MS) - eine zu Lähmungen führende schwere Nervenerkrankung - wesentlich durch eine Chlamydien-Infektion bedingt sein? Vieles weist nach neuesten Studien darauf hin. So sprachen zahlreiche MS-Kranke, bei denen diese Erreger nachgewiesen wurden, auf eine Behandlung mit Antibiotika positiv an. Bei den Patienten bildeten sich die Krankheitssymptome der MS deutlich zurück. Chlorella Chlorella ist eine Algenart, der Naturheilkundler nachsagen, daß sie Giftstoffe aus dem Körper ausleitet. Sie kann z.B. bei einer Quecksilberausleitung angewendet werden. Des weiteren soll sie aber auch gegen Umweltgifte wirken, die täglich von jedem aufgenommen werden. Cholera Magen- und Darmerkrankung mit Erbrechen, Durchfall und beträchtlicher Kräfteabnahme. Cholesterin Cholesterin ist eine Fettart, die in allen tierischen Produkten, jedoch nicht in pflanzlicher Nahrung vorkommt. Jeder Mensch bildet auch selbst Cholesterin. Der Körper braucht es, um z.B. Hormone und die Gallensäuren aufzubauen. Cholinergika Cholinergika sind Medikamente, die bei Anfallsweise auftretenden Störungen, wie z.B. epileptische Anfälle, zur Verfügung stehen und zum Einsatz kommen. Chromosom Das Chromosom ist der Träger der Erbanlagen (Gen). Es ist ein fadenförmiges, färbbares, aus Eiweiß und Nucleinsäure bestehendes Gebilde im Zellkern von Mensch, Tier und Pflanze. Es hat verschiedene Größe und Gestalt, jedoch mit konstanter Zahl für jede Art. chronisch-progrediente_Verlaufsformen
Ciclosporin ist ein Wirkstoffe (z.B. für Sandimmun) eines weiteren Immunsuppressivum, welches nach Organtransplantationen zu Verwendung kommt. Die Abstoßungsreaktionen des eigenen Körpers gegen das neue Organ, soll somit Verhindert / Vermindert werden. Für eine Langzeittherapie bei der MS ist dieses Medikament, auch Aufgrund der möglichen schweren Nebenwirkungen, nicht besonders gut geeignet. Cladribin Cladribin ist ein Wirkstoff, der af die weißen Blutkörperchen einwirkt. Das Hauptsächliches Einsatzgebiet betrifft Patienten mit bestimmten Formen von Blutkrebs. Ggf. kann diese Substanz auch zur Verminderung des Fortschreitens bei chronisch-progredienten MS-Verläufen eingesetzt werden, dies ist aber noch noch nicht gesichert. Hierfür müssten noch größere Studien abgeschlossen werden. Das Medikament wird intravenös gespritzt und die änderungen müssen mit Blutbildkontrollen geprüft. Cloprednol Cloprednol ist der Wirkstoff (z.B. bei Syntestan) eines weiteren Kortikoides, welches für die medikamentöse Behandlung von MS-Schüben in Frage kommt. Colostrum-compostion-Suppositorien Colostrum ist die Milch des Rindes nach den ersten Tagen des Kalbens. Dies ist auch der Inhaltsstoff der Supportisorien, plus Extrakt vom Gehirn des Schweins und Extrakt vom Herz des Schweines. Dr. H. Ollendiek bezieht sein Wissen von einem Prof. der Neurologie aus Polen, der schon mehr Erfahrung mit der Therapie hat. Er hat schon mehr MS Kranke damit behandelt, überwiegend mit einem Sillstand der Progression. Die Therapie stecke noch in den Kinderschuhen sei aber für die Zukunft sehr vielversprechend. Computertomographie Die Computertomographie, kurz als CT bezeichnet, ist ein spezielles Röntgenverfahren. Dünne Röntgenstrahlen tasten gebündelt die betroffenen Körperregionen in Einzelschichten und -schritten aus allen möglichen Winkeln ab und ein Computer erstellt anhand der Messwerte ein Bild der Gewebsdichten. Für die Untersuchung ist es nicht notwendig, daß ein Kontrastmittel injiziert werden muß. Für die Diagnostik einer MS ist die Computertomographie jedoch nicht die bevorzugte Untersuchungsmethode, da nur größere Herde in der weißen Gehirnsubstanz nachgewiesen werden können. Anders sieht es da bei der Magnetresonanztomographie (MRT) aus. Copaxone siehe unter Copolymer-1 Copolymer-1 Copolymer-1 oder Glatirameracetat (Copaxone) ist ein Polypeptid, welches in seiner Aminosäurensequenz Bruchstückhaft der Myelinscheide ähnelt. Es wird "ähnlich" wie Interferon auch zur Langzeitbehandlung bei der MS eingesetzt, mit täglichem subkutanen anwenden. Näheres unter Glatirameracetat. Cortison / Kortison Cortison wird als gebräuchliches Medikament für die Akutbehandlung von MS-Schüben und anderen Entzündungskrankheiten eingesetzt. Cortison ist aber auch ein natürliches Hormon, welches von der Nebennierenrinde eines jeden Menschen gebildet wird und seinerseits die ACTH-Ausscheidung der Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) steuert. Man sollte aber nicht zu dem Entschluß kommen, daß Cortison völlig frei von Nebenwirkungen ist. In der medikamentösen Behandlung der MS werden heute vorwiegend Kortikoide benutzt, die als Tabletten eingenommen werden. Mehr darüber gibt es auch unter Akutbehandlung. Cranio_Sacrale-Therapie Die CranioSacrale Therapie wurde in den 70er Jahren von dem Osteopathen Dr. JOHN UPLEDGER auf den Grundlagen der cranialen Osteopathie entwickelt. Das theoretische Konzept basiert auf den Annahmen daß:
siehe Computertomographie. Cyclophosphamid Cyclophosphamid (z.B. Endoxan) - in einer Kurmäßigen Behandlung über einige Wochen wurde mit Cyclophosphamid bei einigen Patienten (in kleineren Studien) mit chronisch-progredientem MS-Verlauf ein Aufhalten der Verschlechterung, manchmal sogar eine Verbesserung erreicht. Insgesamt besteht bei deutlich schlechterer Verträglichkeit aber gegenüber Azathioprin kein sicherer Unterschied der Wirksamkeit. Wie dieses wird auch Cyclophosphamid als Tabletten eingenommen. Unter Cyclophosphamid kommt es bei hochdosierter Gabe zu einem Haarausfall, darüber hinaus treten häufiger übelkeit und Brechreiz auf. Eine Sterilität ist möglich. Die bereits für Azathioprin angesprochen Blutbildveränderungen, daß Risiko einer vermehrten Infektanfälligkeit sowie die erhöhte Rate von bösartigen Krankheiten ist bei diesem Medikament ebenfalls gegeben. Datum der letzten Änderung: 14.10.2002 |